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eCash – die perfekte Zahlungsoption für Unternehmen während COVID-19?

COVID-19 hat Trends in vielen Branchen beschleunigt, auch bei den Zahlungen. Laut Daten aus unserem jüngsten Forschungsbericht Lost in Transaction: How COVID-19 has reshaped the SMB Checkout (Wie COVID-19 die Kasse kleiner und mittelständischer Unternehmen verändert hat), haben 76 % der Unternehmen aktiv eine Veränderung in der Art und Weise bemerkt, wie Konsumenten Zahlungen tätigen. Dies wiederum beschleunigt die eigenen Pläne der Unternehmen, ihre Online-Checkouts weiterzuentwickeln.

Warum Konsumenten die Zahlungsart überdenken

Für diese Entwicklung gibt es eine Reihe von Gründen. Einerseits hat die Pandemie diejenigen, die bisher zögerten, sich der digitalen Welt anzuschließen, einfach dazu gezwungen. Laut unserem Forschungsbericht geben 18 % der Konsumenten an, dass sie aufgrund von COVID-19 nun zum ersten Mal im Internet einkaufen. 34 Prozent der Unternehmen sind der Meinung, dass diese neuen Konsumenten vor der Pandemie nicht online eingekauft haben, weil sie aus Sicherheitsgründen keine sensiblen Finanzdaten über das Internet austauschen wollten oder weil sie kein Bankkonto oder keine Kreditkarte hatten und daher finanziell ausgeschlossen waren.

Andererseits zwang COVID-19 auch diejenigen, die bereits zuvor bei einigen wenigen ausgewählten Unternehmen ihres Vertrauens online einkauften, zu Kaufaktivitäten bei Firmen und Einzelpersonen, zu denen sie zuvor keinen persönlichen Bezug hatten. Beide Konsumentengruppen, die nun die Vorteile des eCommerce erfahren haben, wollen auch weiterhin online einkaufen. Sie haben aber immer noch Bedenken, ihre sensiblen Finanzdaten weiterzugeben. 36 Prozent der Unternehmen glauben, dass sich die Konsumenten lieber alternativen Zahlungsmethoden zuwenden, bei denen sie keine sensiblen Finanzdaten im Internet eingeben müssen, wenn sie bei neuen Unternehmen einkaufen, mit denen sie aufgrund von Betrugsbedenken vorher keinen Bezug hatten.

Außerdem wissen wir, dass Betrüger ihre Aktivitäten in Krisenzeiten noch verstärken. Aus diesem Grund glauben 60 % der Unternehmen, dass Konsumenten jetzt besorgter sind als vor COVID-19, Opfer eines Betruges zu werden. Dies spiegelt ihre eigenen Ängste wider: 55 % der Unternehmen sagen, dass die Zunahme betrügerischer Transaktionen eine ihrer größten Sorgen während COVID-19 war. Insgesamt 68 % der Unternehmen geben an, dass Konsumenten zunehmend Zahlungen tätigen wollen, bei denen ihre finanziellen Daten nicht angegeben werden müssen.

Schließlich glauben die Unternehmen, dass es noch einen weiteren Grund für die Umstellung auf alternative Zahlungsmethoden gibt. Der bewusste Umgang mit den eigenen Finanzen hat bei Konsumenten während der COVID-19-Pandemie zugenommen: 37 % der befragten Unternehmen sind der Meinung, dass die Konsumenten Zahlungsmethoden nutzen, mit denen sie ihre Ausgaben besser kontrollieren können.

Diversifizierung der Checkouts

Die Zahlungspräferenzen der Konsumenten haben sich seit einiger Zeit diversifiziert, wobei Bequemlichkeit und Sicherheit zwei der wichtigsten Faktoren sind. Die Pandemie hat noch mehr Konsumenten gezwungen, sich nach alternativen Zahlungsmethoden umzusehen. 60 Prozent der Unternehmen glauben, dass sich die Präferenzen der Konsumenten aufgrund der Pandemie verändert haben. Ebenfalls 60 % der Unternehmen sind sich einig, dass ein breiteres Angebot an Zahlungsmethoden heute wichtiger ist denn je. 61 Prozent geben sogar an, dass dies für sie eine noch höhere Priorität hat als noch vor 12 Monaten. Aus diesem Grund ist die Diversifizierung des Checkouts auch eine Priorität für Unternehmen, um neue Kunden zu gewinnen und Stammkunden langfristig zu halten.

Die Konsumenten wünschen einen Zahlungsablauf, der bequem, sicher und so reibungslos wie möglich ist. Es gibt eine Vielzahl alternativer Zahlungsmethoden, die Unternehmen einbeziehen möchten. 50 Prozent der Unternehmen sagen, dass sie mehr Zahlungsmethoden anbieten wollen, aber noch unsicher sind, welche. Bedenkt man die Gründe, aus denen sich Konsumenten überhaupt erst alternativen Zahlungen zuwenden – nämlich finanzielle Exklusion oder Finanzdaten nicht online teilen zu wollen – gibt es ein starkes Argument dafür, dass eCash die beste Lösung dafür ist.

eCash als Zahlungsmethode ist anonym und sicher: keine sensiblen Finanzdaten über das Internet oder an Unternehmen weitergegeben, so dass die Nutzung wirklich sicher ist. Sie ermöglicht den Online-Einkauf auch jenen Konsumenten, die kein Bankkonto bzw. keine Kreditkarte haben. Andere wiederum schätzen Bargeld als zuverlässigeres Mittel zur Kontrolle ihres Budgets. Tatsächlich geben 40 % der Konsumenten an, dass sie online mit Bargeld einkaufen würden, wenn der Zahlungsvorgang einfach wäre, und 36 % würden nach eigenen Angaben sogar mehr im Internet einkaufen, wenn sie bar bezahlen könnten.

Wie geht es weiter

26 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass die Zahl der Menschen, die mit eCash bezahlen wollen, seit Beginn der Pandemie bereits angestiegen ist. Daher überrascht es nicht, dass dies die meistgenannte Zahlungsmethode ist, die Unternehmen anbieten möchten. 20 Prozent der Online-Händler planen, innerhalb von zwei Jahren eine eCash-Lösung in ihre Online-Kasse zu integrieren.

Da die Pandemie und das so genannte „social distancing‟ weiter Bestand haben, wird die Zahl der neuen Konsumenten, die zum ersten Mal online einkaufen, und derjenigen, die zum ersten Mal bei neuen Unternehmen einkaufen, voraussichtlich weiter steigen. Mit eCash als Zahlungsmethode werden sich diese Konsumenten beim Online-Shopping sicher fühlen.

Wenn Sie mehr darüber lesen möchten, wie sich die Beziehung der Konsumenten zum Bargeld in einer zunehmend digitalisierten Welt entwickelt, lesen Sie hier unseren neuesten Blogbeitrag über die Trends beim Bargeld. Um mehr über die Auswirkungen von eCash auf den eCommerce und digitale Finanzdienstleistungen zu erfahren, besuchen Sie den Paysafecash-Blog.

Lost in Transaction: How COVID-19 has reshaped the SMB Checkout.